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Königin-Mathilde-Platz
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Am 16. Februar 1945 gab es gegen 17.15 Uhr einen Fliegerangriff. Die Engländer flogen auch am Tag und es war manchmal sehr gefährlich. Ich war an diesem Tag nicht zu Haus. Mein Vater war mit den Pferden auf den Feldern des Baringhofs. Meine Mutter war mit meinem jüngeren Bruder allein. Sie saß draußen neben dem Haus und hackte Kleinholz zum Anheizen. Auch mein Bruder war im Garten, als die Kühe unruhig wurden und man in der Ferne Flugzeuge hörte. Mutter ist nie bei Angriffen in den Keller gegangen, doch diesmal schickte sie meinen Bruder runter und ging dann selbst in den Keller. Die Flugzeuge warfen vier Bomben ab. Eine schlug in unserer Wiese ein, eine in einen Baum auf der Wiese und ein Flugzeug warf einen Tank mit einem Rest Benzin ab. Ich weiß nicht, ob sie damit unser Haus treffen wollten und es in Brand setzen wollten, jedenfalls fand man den Tank genau dort, wo meine Mutter das Holz gehackt hatte. Eine weitere Bombe schlug im Wald ein. - Die vierte Bombe traf einen der Waggons der Kleinbahn. Es war schrecklich. Man hatte die Verletzten auf die Deele gebracht. Da der Zug genau vor unserer Einfahrt getroffen wurde, konnten die Schwerverletzten nicht von hier unten mit Wagen ins Krankenhaus gebracht werden. Sie wurden alle auf Tragen an den Schienen entlang bis zu Brutlach geschleppt, die Böschung hoch und von dort weiter ins Krankenhaus gefahren.“

 

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