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decoleerAktuelles Projekt:
Königin-Mathilde-Platz
rot leer Wettbewerb
rot leer Prämierter Wettbewerbsbeitrag
rot leer Aktueller Entwurf
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rot leer Der Platz und seine Umgebung
rot leer Historisch Bedeutsames
rot leer Gründe für eine Umgestaltung
rot leer Angestrebte Veränderungen
rot leer Einbindung der Nutzer und Anlieger
rot leer Verfahren für die Realisierung
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Der Weg gab Aufschluss über krasse Veränderungen im Engeraner Stadtbild. Dabei konnte man Einzelheiten aus den aktuellen Planungen des Architekten-Büros „Loma“ erfahren und die Überlegungen des „Stammtisch Barmeierplatz“ zur Innenstadtgestaltung an Ort und Stelle nachvollziehen. Historische Fotos veranschaulichten auch diesmal den Kontrast zwischen „früher und heute“, Schwerpunkt sollte aber mehr die Vorstellung von einer Zukunft sein, in der die drei Plätze in ihren Eigenarten gestärkt und den Bedürfnissen der Engeraner und „Enger-Besucher“ mehr entgegen kommen sollten. Nach den Veränderungen in der Vergangenheit war jetzt Mut zu Veränderungen für die Zukunft gefragt. Der „alleinstehende“ Kirchturm, vermutlich der aufgestockte Rest einer alten Wehranlage, hat als Blickfang eine große Bedeutung fürs Stadtbild. Zusammen mit der Kirche bildet er Engers Kernpunkt. Am Kirchplatz als Ort der Ruhe ist nur wenig zu verbessern. Der Blick von oben auf den Barmeierplatz ließ alte Wünsche nach einer Treppe neben dem Turm Treppe aufleben, die aber auch neben Altemeier denkbar wäre. Vom Apothekendurchgang aus ließ sich am besten das Format des Barmeierplatzes betrachten. Am „Eingang“ zum Kirch- und Barmeierplatz mit der Straßenverbindung Burg-/Steinstraße könnte man den Platzcharakter dieses Dreiecks durch andere Pflasterung optisch hervorheben, auch um Autofahrer nicht vorrangig „Straße“ zu signalisieren. Zwischen Volksbank und Sonnenapotheke könnte die Zufahrt mehr Torcharakter bekommen. Der Barmeierplatz, das „Wohnzimmer“ der Innenstadt, hatte in diesem Jahr seine Funktion als Ort für Feste und Aktionen schon gut erfüllt und brauchte nun noch mehr Anreize zum Verweilen im Alltag – zum Beispiel Spielangebote und Sitzgelegenheiten. Auch von hier aus ließ die Phantasie eine Treppenverbindung zum Kirchplatz fast zwingend erscheinen. Ein Kurzausflug über die Renteistraße führte zur möglichen alternativen Tiefgaragenzufahrt an der Bahnhofstraße. Durch die Kellerstraße mit einem Blick in die Tiefgarage ging es weiter die Treppen hinauf zum Königin-Mathilde-Platz, der am dringendsten einer ansprechenderen Gestaltung bedarf. Immerhin ermöglicht er einen Blick über den Barmeierplatz bis zur Kirche, kann aber ansonsten überhaupt nicht überzeugen. Damit niemand dadurch schlechte Laune bekam, wartete hier die Überraschung des Tages. Brigitte und Heinz Hasenohr durften sich – zum großen Gaudi unter den Rundganggästen – mit einem privaten motorisierten Sofa jeweils eine Runde über den Platz fahren lassen, weil sie an allen Stadtrundgängen teilgenommen hatten. Diskussionsstoff hatte der „Stammtisch Barmeierplatz“ reichlich mitgebracht. Im Restaurant Odysseus gab es anschließend die Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

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