Gründe für eine Umgestaltung
des Platzes
| Zwei der drei zusammenhängenden Plätze im Stadtzentrum
habeneinen „Charakter“: der Kirchplatz als historischer Kern,
ästhetisch wertvoller und ruhiger Mittelpunkt, der Barmeierplatz
als häufig überquerter, zeitweise belebter und eher „lauter“
Schauplatz des jährlichen Kirschblütenfestes und anderer Veranstaltungen. Der Königin-Mathilde-Platz hat, außer als Dach, gar keine Funktion. Sein Name muss als fragwürdig gelten, auch wenn es eine klare Verbindung der Stadt zur „Patin“ gibt. Sichtbar ist diese Verbindung auf dem Barmeierplatz, wo ein Brunnen in der Form einer Bügelkrone auf die historische Königsfamilie hinweist. Mit dem nach ihr benannten Platz kann man eine so bedeutende Frau auf keinen Fall würdigen – auch wenn das sicherlich die Absicht der Namensgeber war. Eher sollte man daraus einen zukünftigen Gestaltungsauftrag an die Engeraner Öffentlichkeit ableiten. Eine überzeugende Stadtentwicklung fängt im Kern an und wird von dort aus nach außen fortgesetzt. Darum sollte zuerst der Kern eine Gestalt erhalten, an die weitere Entwicklungen anknüpfen können. Für jede weitere Stadtentwicklung ist die Gestaltung des Königin-Mathilde-Platzes die notwendige Voraussetzung. |
Eine positive Ausstrahlung des Zentrums ermutigt zu weiteren
Ideen und Maßnahmen für die Entwicklung einer attraktiven Innenstadt.
Da der kahle „Schandfleck“ nicht beseitigt werden kann, soll
er also zum Ausgangspunkt positiver Veränderungen im Stadtbild werden.
Die abstoßende Hässlichkeit des Königin-Mathilde-Platzes
steht in einem harten Widerspruch vor allem zu dem in seiner Form und
Bebauung sehr schönen Kirchplatz. Beide liegen etwas höher als
der Barmeierplatz und müssten sich als „Gegenüber“
eigentlich ergänzen.![]() Ohne jegliche Aufenthaltsqualität: Der Königin-Mathilde- Platz |
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