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decoleerAktuelles Projekt:
Königin-Mathilde-Platz
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Die Gestaltung des Ortskerns


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Die Gestaltung des Ortskerns, den Blick der Engeraner für ihr eigenes Wohn-, Einkaufs- und Freizeitzentrum zu sensibilisieren, ist für den Stammtisch Barmeierplatz ein großes Anliegen. Schwerpunkte hierbei sind

  • der meistens leere Barmeierplatz als „Wohnstube“ und Festplatz (zu verbessern und zu beleben)
  • der angrenzende Königin-Mathilde-Platz mit dem „Loch“ zur Tiefgarage (zu verbessern)
  • der Kirchplatz als gelungener, historisch gewachsener öffentlicher Raum (nur wenig zu verbessern)
  • das Dreieck zwischen Sonnenapotheke, Volksbank und Modegeschäft als Eingangstor zum Barmeierplatz und zur Steinstraße (zu verbessern)


In der Diskussion wurde schnell klar, dass eine städtebaulich überzeugende Verbindung der beiden zentralen Plätze nur gelingen kann, wenn die Einfahrt zur Tiefgarage an eine andere Stelle verlegt wird. Dazu stellte der Stammtisch Barmeierplatz am 30. Oktober 2001 einen Bürgerantrag an die Stadt Enger.
In den Folgejahren entstanden mehrere Entwürfe für eine Umgestaltung der Plätze, mit denen die Stadt Enger am Wettbewerb „Stadt macht Platz – NRW schafft Plätze“ teilnahm, um im Erfolgsfall in den Genuss von 70 % der Umbaukosten durch das Land zu kommen.

 

Für den aktuellen Wettbewerb konzentrierten sich die Planungen ganz auf den Königin-Mathilde-Platz, da hier der Handlungsbedarf auch für Ortsfremde am deutlichsten zu belegen ist.
Mit der ersten Ideenskizze überzeugten die Engeraner die Düsseldorfer Jury davon, dass ihr Entwurf zur Platzgestaltung in die engere Auswahl der preiswürdigen Teilnehmer zu nehmen war. Der Sommer 2005 stand ganz im Zeichen der Arbeit am Detailplan für den Königin-Mathilde-Platz, der bis Mitte Oktober fertig sein muss. Für die professionelle Arbeit konnten Stammtisch Barmeierplatz und Stadt Enger den Bünder Landschaftsplaner Michael Pottebaum gewinnen.

Weitere Ideen für die Gestaltung des Stadtbildes häuften sich im Laufe der Jahre, mussten aber überwiegend in den Hintergrund treten, um vielleicht später – und auch mit mehr Helfern – einmal weiter durchdacht und in die Tat umgesetzt zu werden. Eine Grundlage dafür sind die Stadtrundgänge, die seit 2003 jeden Sommer angeboten werden.


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