Einbindung der Nutzer und Anlieger
des Platzes
| Die Diskussion um die Gestaltung des Stadtkerns hat in
Enger eine mehrjährige Tradition. Ein erster Versuch, die öffentliche Aufmerksamkeit besonders auf den Königin-Mathilde-Platz zu lenken, war im vergangenen Sommer die „Aktion Schachfeld“. Mitglieder der Agendagruppe und eines örtlichen Schachvereins malten das Feld auf den Platz und beschafften mit Hilfe der Stadt und der Volksbank eine Kiste mit Großschachfiguren. Danach stellte sich schnell heraus, dass dieses Feld nicht nur zum Schachspielen geeignet ist, sondern auch von Kindern gern für Hüpfspiele genutzt wird. Ein Schachfeld könnte auch in das Spielangebot des neu gestalteten Platzes integriert werden.Seit Juni 2001 hat die Agendagruppe „Stammtisch Barmeierplatz“ – ein ständiger „runder Tisch“ – mit Unterstützung der Stadt – mehrfach zu Veranstaltungen eingeladen. |
![]() Reges Interesse der Engeraner Bevölkerung an Themen der Stadtgestaltung. |
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Schwerpunkt waren dabei drei öffentliche Gesprächsrunden mit Vereinen und Gruppierungen im Jahr 2003, bei denen u.a. die Verlegung der Zufahrt zur Tiefgarage ein wichtiges Thema war. Dabei stellte sich heraus, dass viele Engeraner diese Zufahrt als störend empfinden. Beteiligt waren dabei die Kaufmannschaft, der Kultur- und Verkehrsverein, der Verein Kleinbahnmuseum, die Vereinigung der Selbständigen, die beiden Jugendzentren u.a. Die Einbindung der „Platznutzer“ muss deshalb nicht erst angefangen, sondern soll nur wieder aufgenommen werden. Über die bisherigen Initiativen hinaus hat die Agendagruppe Kontakt zu vier Schulen aufgenommen, die in Schulklassen und Kursen Ideen für eine Gestaltung des Königin-Mathilde-Platzes entwickeln wollen. Dabei sind ganz neue Vorstellungen zu erwarten, denn die Schüler bekommen keine Vorgaben. |
![]() Diskussionsveranstaltung zur Stadtentwicklung auf dem Barmeierplatz |
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